Goldwaschen
Eine Möglichkeit, Gold zu gewinnen, ist das Goldwaschen. Dabei lösen sich unter fließendem Wasser die Schwermineralien und das übrige, so genannte taube Gestein. Übrig bleibt das Waschgold. Goldwaschen kann man maschinell oder von Hand ausführen. Für die Handwäsche stehen eine Waschpfanne sowie Goldwaschrinne zur Verfügung.
Historische Entwicklung vom Goldwaschen
Schon seit dem 14. bzw. 15. Jahrhundert wurde Gold gewonnen. Seit dieser Zeit ist auch die Tätigkeit Goldwaschen bekannt. Es gab früher Goldwäscher, die diese Tätigkeit ausführten. Früher wurde in den Hohen Tauern Gold abgebaut, heute lohnt sich dies nicht mehr. Aber die letzte Goldwaschanlage schloss erst 1961.
Noch nie wurde Gold gesiebt, weil es nicht in größeren Portionen vorhanden ist. Vielmehr handelt es sich dabei um Goldflitter. Mit dem Sieben können nur grobe Materialbestandteile ausgefiltert und von nicht goldhaltigen Substanzen getrennt werden.
Die Pfanne zum Goldwaschen
Material, das Waschgold enthält, wird in eine zumeist runde Pfanne eingefüllt. Wasser wird beigegeben. Dann schüttelt man dieses hin zur Oberfläche in geradlinigen Bewegungen. Die in der Pfanne enthaltenen Materialien sortieren sich entsprechend ihrer Dichte. Unten finden sich die schwersten Materialien, demzufolge oben die leichteren. Wiederholt man den Vorgang Goldwaschen, so spült sich die leichte Schicht ab und am Ende bleibe nur die Schwermetallbestandteile übrig, also Blei, Silber, Platin, Schwermineralien usw. und natürlich das Gold. Anschließend erfolgt die Weiterverarbeitung des so genannten Black Sand. Am Ende bleibt das pure Gold übrig.
Die Waschrinne zum Goldwaschen
Auch hier werden die einzelnen Gesteinsbestandteile, d. h. Blei, Eisen, Gold und Schwermineralien in einem Strömungskanal getrennt. Dafür ist der unterschiedliche Auftrieb gemäß der Dichte verantwortlich. Seit bereits etwa 4000 Jahren wird diese Technik zum Goldwaschen genutzt. Für die Ablagerung der Schwerebestandteile wurden extra Riffelungen in die Waschrinne eingebracht.
Alternativen zum Goldwaschen
Man kann auch Gold aus einer Mine fördern. Dabei handelt es sich jedoch um nicht frei zugängliches Gold. Waschgold ist ein sekundäres Gold. Es wurde aus seinem ursprünglichen Gestein herausgelöst.
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Chart stammt von kitco.com