Gold Ohrringe
In Deutschland kommt üblicherweise 333er und 585er Gold zum Einsatz. Verziert werden Gold Ohrringe mit den verschiedenen Edelsteinen, Halbedelsteinen, Schmucksteinen, Glas oder Perlen. Von der Form her gibt es kleine Stecker, Ringe, aber auch üppige Gehänge. Größe und Gewicht können einen bestimmten Wert nicht übersteigen, da die Belastbarkeit von Ohrloch und Ohr nicht unbegrenzt ist.
Entwicklung und kulturelle Bedeutung der Gold Ohrringe
Zwischen 7500 und 8200 wurde in Mongolei, genauer in der Stadt Chifeng, der älteste Ohrring gefunden. Aus Jade wurden auch mehrere Paare gefunden.
In vielen Kulturkreisen weltweit tragen Männer wie Frauen Ohrringe, wobei der Anteil der Frauen überwiegt. Manche Kulturen vergrößern ihre Ohrlöcher mit entsprechenden Ohrringen, auch hierzulande ist dieser Trend zu beobachten. Ohrringe Gold sind dazu jedoch nicht geeignet, in solche Stanzlöcher oder mit Hilfe von entsprechenden Dehnsicheln vergrößerte Ohrlöcher eingesetzt zu werden.
Bei den Seeleuten waren Gold Ohrringe hoch im Kurs. Der Wert der Ohrringe entsprach dem Preis für ein Begräbnis nach christlichem Brauch. Wurde ein Seemann aufgrund von Unglücken tot an Land getrieben und Christen fanden ihn, finanzierten diese sein Begräbnis mit seinen Ohrringen.
Während des 19. oder 20. Jahrhunderts trugen europäische Männer nur sehr selten Ohrringe, meist waren dies auch keine Ohrringe Gold. Im 17. und 18. Jahrhundert hingegen waren Ohrringe auch bei Männern weit verbreitet. Man sieht dies noch an Gemälden aus dieser Zeit. Männer und Jungen trugen ab den 70er Jahren einen Ohrring im linken Ohr, später dann, gegen Ende der 80er trugen auch die Herren der Schöpfung paarweise Ohrringe.
Ohrringe Gold kennzeichnen Zugehörigkeiten
Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Zunft wurde im Mittelalter mittels Ohrring symbolisiert. Auch hier waren es die Ohrringe Gold, die im Todesfall für ein christliches Begräbnis sorgten. Verstieß ein Zunftmitglied gegen die Zunftordnung, so wurde ihm der Ohrring herausgerissen. Dadurch entstand der Begriff „Schlitzohr“.
Medizinische Bedeutung der Ohrringe Gold
Hatte ein Patient im 17. Jahrhundert ein Augenleiden, so griff der Schulmediziner so Haarseilmethode, um die Ohrläppchen zu durchstoßen. Es gab auch Bücher zur Volksheilkunde, die im 18./19. Jahrhundert empfahlen, Ohrringe Gold gegen Augenleiden zu tragen. Ende des 19. Jahrhunderts erhielten bürgerliche Mädchen, bevor sie eingeschult wurden, ein Paar Kinderohrringe, damals waren dies noch einfache Golddrähte mit Korallen für den Schutz.
Warum Ohrringe Gold?
Viele Menschen, die Hälfte bis über 2 Drittel, reagieren allergisch auf metallhaltigen Schmuck. Besonders Nickel ist hier ein bekanntes Allergen. Reine Edelmetalle hingegen sind neutral auf der Haut, wo hingegen Legierungen oxidieren können. Lösen sie sich auf, kann es sein, das sie zu Entzündungen führen. Daher sind Ohrringe Gold eine gute Wahl, vor allem, wenn man sich neue Ohrlöcher hat stechen lassen.
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Chart stammt von kitco.com