Gold Kauf
Der Gold Kauf ist ein richtiger Volkssport geworden. In wirtschaftlich unsicherer Zeit setzen wieder mehr Käufer auf Gold als inflationssichere Wertanlage. Was man beachten muss, wenn man Gold kaufen will, soll Gegenstand der folgenden Ausführungen sein.
Zu beachten beim Gold Kauf
Allgemein wird gesagt, dass man nicht mehr als maximal zehn Prozent eines entsprechend hohen Vermögens in Gold anlegen sollte. Denn obwohl das Edelmetall als Schutz vor einer Inflation gilt, muss trotzdem bedacht werden, dass es eine spekulative Anlage darstellt. Das bedeutet, dass es auch einen Abwärtstrend nach dem Gold Kauf geben kann.
Verfolgt man allerdings die Entwicklung des Goldpreises der letzten 10 Jahre, so wird deutlich, dass es sich um einen Aufwärtstrend handelt. Zu Recht kann die Wertentwicklung des Goldes als Höhenflug bezeichnet werden. Um allerdings die Sicherheit des Goldwertes nutzen zu können, sollte man auf eine langfristige Investition setzen. Auf keinen Fall sollte kurz nach dem Gold Kauf das Edelmetall wieder veräußert werden. Die Gewinne fallen zu gering aus und zusätzliche Kosten können drohen.
Was und wo kauft man am besten?
Gold kann als Barren oder Münzen, d. h. als physisches Gold gekauft werden. Es gibt aber auch Goldaktien und andere Papierformen der Goldanlage. Besonders beliebt sind Goldbarren mit Hologramm, so genannte Kinebarren, im Scheckkartenformat.
Die eigene Hausbank, der Juwelier vor Ort oder auch die Edelmetallhändler, z. b. im Internet, sind gute Ansprechpartner. Gold wird nach Feinunzen bewertet, was einem Gewicht von 31,1 Gramm entspricht. Ist die Spanne zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis hoch, sinkt die Rendite. Beim Gold Kauf ist es üblich, ein Aufgeld zu berechnen, das als Spread bezeichnet und zum Kaufpreis addiert wird. Beim Onlinekauf erreicht man häufig günstigere Preise als bei der Hausbank, deren Spread relativ hoch sein kann. Nicht jede Goldmünze bringt auch Gewinn, denn z. B. bei Dukaten oder Kronen betragen die Spreads um die 60 Prozent.
Winzige Goldmengen, wie gerade die kleinen Goldbarren im Scheckkartenformat, können auch ein hohes Aufgeld nach sich ziehen. Dies liegt an hohen Herstellungskosten. Barren sind am besten in einer Größenordnung von 100 Gramm zu kaufen oder auch Unzen von Metallen, wie dem kanadischen Maple Leaf, dem australischen Nugget oder dem südafrikanischen Krügerrand.
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Chart stammt von kitco.com