Blattgold
Blattgold ist eine dünne Folie die aus hochgoldhaltigen Legierungen hergestellt wird. Mit Blattgold wird nichtmetallischen Produkten oder auch Gegenständen das Aussehen von Gold gegeben. Diesen Vorgang bezeichnet man als vergolden. Sehr dünne Blätter werden zum Beispiel für plastische Flächen verwendet. Hält man Blattgold ins Gegenlicht so erschein eine grünlich-blaue, weiße Lichtquelle hindurch. Goldgelb glänzt Blattgold im Auflicht.
Was wird mit Blattgold vergoldet?
Durch das Blattgold erhalten alltägliche Gegenstände eine goldene Optik. Es werden zum Beispiel:
- Bilderrahmen
- Bücher
- Statuen
- Figuren
- Mobiliar
- Stuck
- Usw…
mit Blattgold vergoldet. Durch das Aufbringen mit einem speziellen Kleber erhalten die Gegenstände die Gold-Optik. Je nach dem wird das aufgebrachte Blattgold anschließend poliert.
Nicht jeder Gegenstand der aussieht als wäre er aus Gold ist auch tatsächlich aus Gold.
Blattgold ist zum Verzehr geeignet
Blattgold ist nicht giftig und kann verzehrt werden. Blattgold ist im Danziger Goldwasser, Goldlikör, Inführ Sekt oder zum Beispiel auch im Schwabacher Goldwasser enthalten. Neben den Getränken können auch Speisen mit Blattgold vergoldet werden. Es gibt zum Beispiel Rezepte um Pralinen eine goldene Optik mit Blattgold zu verleihen. In speziellen Restaurants werden in der Speisekarte vergoldete Speisen angeboten.
Nicht nur zur Verzierung von Speisen und Gegenständen ist Blattgold geeignet. Blattgold wird auch zur Körperbemalung eingesetzt.
Die Herstellung von Blattgold
Blattgold wird von Goldschläger mit einem Federhammer hergestellt. Die Herstellung von Blattgold kann in der Stärke von 100 bis 1000 Atomlagen dünn erfolgen. Für die Herstellung wird Gold mit Platin, Kupfer sowie Silber verschmolzen. Das ganze wird dann in einen Barren gegossen. Der Barren wird dann später ausgewalzt und wird dann anschließend in Quadrate geschnitten. Beim vergolden kann man aber nicht immer große Quadrate gebrauchen, so kann man im Nachhinein mit einem Küchenmesser die Quadrate in passende Teile schneiden. Wichtig dazu ist das das Küchenmesser sehr scharf ist.
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Chart stammt von kitco.com